Über dieses Blog

Warum unwegsam ? Was ist hier unwegsam ?

Warum unwegsam ? Was ist hier unwegsam ?

Ganz einfach, dieses Blog heißt “unwegsam.”, weil alle anderen vielleicht besser passenden Domains schon reserviert waren. Es war mir einfach wichtig einen kurzen prägnanten Domainnamen zu haben, und nicht ein zusammengesetztes Wort mit vielen Bindestrichen. Ich glaube aber, das der Begriff “unwegsam” meinen Reisestil und die meisten hier enthaltenen Berichte im weitesten Sinne ganz gut charakterisiert.

Facebook-Ersatz ?

In erster Linie sollte dieses Blog nach meinem Abschied von Facebook, eine Art Ersatz darstellen. Also quasi ein erweitertes Fotoalbum für Freunde und Bekannte. Im Unterschied zu den sozialen Netzwerken weiß ich, hier ist alles öffentlich, und kann nicht durch irgendwelche Fehler plötzlich öffentlich werden. Eine gefährliche Pseudoprivatsphäre ist beim Bloggen nicht gegeben. Problematisch sehe ich auch, dass FB & Co. im Laufe der letzten Jahre ein eigenes von Ihnen kontrolliertes und teilweise auch zensiertes Universum bzw. zweites Internet aufgebaut hat. Da stelle ich doch lieber meine Beiträge direkt ins “echte” Internet. Außerdem behalte ich so (hoffentlich ;-)) das Recht an meinen Daten und Fotos.

Noch ein weiteres Reiseblog ?

Reiseberichte gibt es wie Sand am Meer. Dieses Blog sollte sich ursprünglich, wie oben schon angeführt, in erster Linie an Freunde und Bekannte von mir richten. Aber natürlich sollen auch andere Leser davon profitieren. Was macht also unwegsam.de besonders ?

Zunächst ist da der thematische Schwerpunkt auf Reisen in nicht so häufig frequentierte Gebiete, wo es auch mal über Stock und Stein geht.

Abseits des Massentourismus

Wer hier wegen des unverfänglichen Titels Infos und Tipps zu Pauschalreisen erwartet, wird wohl ein wenig enttäuscht werden. Die hier vorgestellten Touren sind vielmehr etwas abseits des Massentourismus im Bereich Backpacking und Outdoor und entsprechende Sportarten anzusiedeln.

Selbstorganisiert

Wichtig ist es mir die Reisen selbst zu organisieren. Denn so kommt man garantiert nicht darum herum sich ausgiebig mit der Zielregion zu beschäftigen. Jedenfalls gilt dies dann, wenn es unter vertretbaren Aufwand möglich ist. So sind wir kläglich damit gescheitert bei der Kaukasusreise ein Permit für das Grenzgebiet zu Georgien selbst zu beantragen.
Seitdem mache ich solche Touren lieber mit lokalen Bergführern, so dass man auch einigermaßen sicher sein kann, die geplanten Ziele auch zu erreichen.

Nebenwirkungen

Ziel ist es während der Reisen möglichst öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen und nicht den den abgeschotteten Luxusherbergen abzusteigen. “Luxus” im weitesten Sinne hat man schließlich Zuhause in Deutschland. Auf Reisen ist es mir wichtig auch mal über den Tellerrand hinauszublicken, und ganz andere Kulturen oder Naturlandschaften kennenzulernen. Mir ist auch klar, das der Tourismus viele Teile der Welt nicht unbedingt zum Positivem verändert hat. Ich versuche deshalb den “Fußabdruck” möglichst  durch Nutzung von Busen und Bahnen oder Nutzung örtlicher Anbieter und kleiner Herbergen klein zu halten. Generell bin ich deshalb eher ein Fan von Camping als Nobelhotels.

Reiseziele

Leider fällt man ja in vielen Ländern als “reicher Europäer” bereits vom Aussehen auf und wird sofort in die Touri-Schublade einsortiert. Anders sieht dies östlich des Urals aus. Auch im fernen Sibirien oder Kasachstan kommt man noch gut als Einheimischer durch, wenn man sich angemessen kleidet und nicht sprechen muss.

Der Schwerpunkt meiner Reiseziele wie man hier oder hier sieht, bildet deshalb aktuell Russland, die ehemaligen GUS-Staaten sowie Alpine Ziele weltweit und Südostasien.

 Struktur der Blogeinträge

Im Unterschied zur “Konkurrenz” versuche ich alle Beiträge zu einer Reise nach dem folgenden Schema aufzubauen. Zu jeder Reise gehören nicht nur Beiträge zur Reise selbst, sondern auch zur Vor- und Nachbereitung der Tour :

Hierfür gibt es jeweils einzelne Beiträge, die auch separat über ihre Kategorien aufrufbar sind.

Die eigentlichen Reiseberichte sind natürlich angereichert mit vielen Fotos in hoffentlich ausreichender Qualität. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte gilt natürlich auch für Reiseblogs. Viele Leser werden im Internetzeitalter zuerst durch Fotos angesprochen und überfliegen den Inhalt der Texte nur noch.

Was mich an anderen Reiseblogs bei der Recherche oft gestört hat, sind fehlende Karten. Man muss dann in einem anderen Tab oder Browserfenster Googlemaps oder Openstreetmap laufen haben um die Reise mit zu verfolgen. Deshalb erfolgt hier der intensive Einsatz von skalierbaren Karten. In jedem Beitrag wo es Sinn macht, gibt es eine Landkarte mit den im Text beschriebenen Orten als Marker und eingezeichneten Routen.

Die verwendeten Karten stammen übrigens alle von der freien Weltkarte Openstreetmap © OpenStreetMap contributors. Und alle hier im Blog verwendeten Kartensymbole kommen von der Maps Icons Collection http://mapicons.nicolasmollet.com
Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported license (CC BY SA 3.0)

Für viele Leser sind natürlich auch die Reisekosten interessant. So weit möglich versuche ich also anzugeben, was die Tour so gekostet hat. In diesem Zusammenhang ist auch der Punkt “Reise Know-How” zu sehen, wo es bisher hauptsächlich um günstige Flugtickets geht.

 

Rechtschreib- und sonstige Fehler

Hier gilt : Es ist kein “Bug”, sondern ein “Feature”. Wie bei echten Reiseblogs werden üblich werden schließlich die Beiträge nachts im Schneesturm bei -30 °C mit der Nase ins Smartphone getippt, da die Fingerkuppen bereits erfroren sind. Oder alternativ im tiefem Dschungel zwischen zwei Malaria-Fieberschüben, während man mit der Abwehr etwa von einer Anakonda beschäftigt ist. Auch das Verfassen von Artikeln auf virenverseuchten PC’s mit chinesischer Tastatur in dubiosen Internet-Cafes unter Zeitdruck,  darf als Ausrede herhalten.

Um also hier zumindest den Anschein zu Erwecken, dass alles besonders authentisch ist, wurden die Fehler vom Autor sogar wissentlich einbaut …

 

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